Oskar

Aufmerksamer Begleiter

Oskar

Oskar lebte eine Weile im Wald. Warum oder wo er herkam, wird sein ewiges Geheimnis bleiben. Wahrscheinlich wurde er in seinem "Zuhause" nicht mehr versorgt und hat sich auf die Suche nach etwas Essbarem gemacht. Wild wird er nicht aufgewachsen sein, denn er mag uns Menschen. Bei Fremden ist er zunächst etwas zurückhaltend, aber mit Leckerchen kann man ihn schnell von seinen guten Absichten überzeugen. 

Ein ganz verbreitetes Schicksal großer Hunde in Ungarn ist es, dass sie auf die Straße gesetzt werden, wenn sie keine guten Wachhunde sind und sich nicht auf alles stürzen, was sich bewegt. Tut unser Oskar nicht und hat vielleicht deshalb seinen Platz verloren. Aber letztendlich sind dies alles nur Mutmaßungen. 

Oskar lebte also eine Weil im Wald und die Tierheimmitarbeiter hatten ihn im Blick. Irgendwann gelang es ihnen, ihn mit Futter anzulocken und ins Tierheim zu bringen. 

Die Enge dort und die vielen anderen Hunde haben ihm anfangs zugesetzt. Aber Hund gewöhnt sich früher oder später an fast alles. 

Leider wurde unser hübscher und netter Oskar in Ungarn nicht gesehen, so dass er auf eine Pflegestelle reisen durfte. Dort lernt er nun alles kennen, was man als familientauglicher Super-Schäfi braucht. 

 

Seine Pflegestelle schreibt viel Positives über ihn: Oskar ist super leinenführig, lernwillig, sportlich, zeigt bislang keinen Jagdttrieb, absolut stubenrein, bettelt nicht am Tisch, steigt nicht aufs Sofa, kann in Hundegesellschaft alleine bleiben, lässt sich gut bürsten, benimmt sich vorbildlich beim Tierarzt. 

Bei Begegnungen mit fremden Hunden beibt er solange ruhig, bis er angepöbelt wird. Dann pöbelt er zurück. Was aber bei vielen Hunden so ist. Und seien wir mal ehrlich...wie gerne würden wir als Menschen manchmal auch "was sagen", wenn wir angeschnauzt werden. Erziehung macht den Unterschied. Bei Hunden wie bei Menschen! Ressourcen sind bei Oskar auch ein Thema. Wenn er ein tolles Spielzeug hat, spielt er wild und mag es unter Umständen den anderen Hunden nicht überlassen. Auch beim Verteilen von Leckerchen sollte man ein Auge auf die Hunde haben, was aber eigentlich auch völlig normal ist.

 

Wenn du ein Schäferhund-Fan bist und ein wenig Hundeerfahrung hast (weil Oskar zwar kein schwieriger, aber ein großer Hund ist) und die vielen Vorzüge dieser Rasse zu schätzen weißt, dann lass uns doch einmal über Oskar mit den unverwechselbaren Ohren reden. Einmal sein Vertrauen gewonnen, hast du den loyalsten Begleiter auf der Welt. 

Oskar hat viel Potenzial für einen richtig alltagstauglichen Familienhund. Bei kleinen Kindern sehen wir Oskar nicht, denn er ist oft ein wenig grobmotorisch in dem, was er tut. Das Zusammenleben mit Katzen kennt er nicht, aber da er keinen Jagdttrieb zeigt, wäre es einen Versuch wert.


Melde dich gerne bei mir, wenn du dich für den netten Jungen interessierst. Oskar und ich freuen uns auf dich! Du kannst auch schon den Interessenten-Fragebogen ausfüllen.

 

Vermittlerin:

Maike Jantzen

Tel: 0170 - 1500754

E-mail: m.jantzen@fiffi-ev.de

Alter: ca. 2020

im Tierheim seit: 2022

Geschlecht: Rüde

Rasse: Schäferhund-Mischling

Größe: ca. 65 cm/ca. 35 kg

Pflegestelle: 38312 Dorstadt

 

 

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